Lablinked: Marrakesh MirageOS retreat

Vom 22. bis 29. September hat erneut ein Retreat zur Entwicklung an MirageOS (ein “Library Operating System” zur Erstellung von modularen und typsicheren Systemen – mehr Infos unter https://mirage.io) in Marrakesh, Marokko statt gefunden. Ein paar OpenLab-Mitglieder waren mit an Bord und haben afrikanische Stadtluft geschnuppert, bei 40 Grad gemeinsam mit Entwicklern aus aller Welt an dem Projekt gearbeitet oder Talks und Diskussionsrunden zu Software-relevanten aber auch weniger technischen Themen, wie z.B Nachhaltigkeit und Zukunft, vorbereitet oder gelauscht.

Der Fokus lag dabei vor Allem auf dem Kennenlernen der internationalen Kollegen, die an MirageOS mitentwickeln oder sich dafür interessieren, dem Ergründen neuer Arbeitskonzepte sowie der der internationalen Zusammenarbeit. Auch wenn das jetzt erst einmal sehr hochgestochen klingen mag – die Erfahrung, dass gut 20 Menschen aus der IT-, Forschungs- und Kreativbranche zum ersten Mal aufeinander treffen, sich sofort recht gut verstehen und sich gegenseitig respektieren, ist wirklich eine tolle Sache!

Die Wertschätzung des Interesses, der Präsenz und den Mühen der anderen ist stets spürbar gewesen, was vermutlich auch zu einem im Nachhinein recht produktiven Arbeits- und Diskussionsklima geführt hat – auch wenn einige Aufgaben in der Entwicklung / Programmierung eventuell zugunsten von Networking und Erfahrungsaustausch den Kürzeren ziehen mussten. 

Dennoch ist genau diese Tatsache wohl der Punkt, warum sich das Konzept eines Retreats jedes Mal aufs Neue auszahlt: Austausch, Co-Working, Gelassenheit und Freizeitaktivitäten führen zu einem Motivations-Boost, neuen Ansätzen für die zukünftige Arbeit nach der Auszeit und besserer Vernetzung bei Problemen. 

Mittlerweile interessieren sich auch Forschungsprojekte größerer Förderorganisation für das Konzept und befragen die Teilnehmenden nach den Vorteilen, um eventuell in Zukunft für etwaige Zusammenkünfte eine finanzielle Förderung zu bekommen. Dies war auch hier der Fall. Interessant also, wer und was eventuell bei zukünftigen Retreats dazustoßen wird, wenn die Finanzierung kein großes Thema mehr darstellt. 

Kommen wir aber noch mal auf die Erfahrung der Augsburger zurück: der Besuch in Marrakesch hat auf jeden Fall bei allen für neuen Input, coole Kontakte und Entspannung gesorgt. Vermutlich geht es deswegen in 2020 für den / die eine / n oder andere / n erneut in Richtung Afrika.

Auch weil das Kennenlernen der Kultur vor Ort, die wunderbare Unterkunft in der Queens Collective und das von dort fabelhafte bereitgestellte Essen und das Beisammensein mit vielen Gleichgesinnten eine wunderbare Erfahrungen sind.

Im Übrigen sind während des Retreats neben vielen anderen Ideen ein paar T-Shirt-Designs entstanden. Vermutlich bekommt das Lab bald ebenfalls ein paar neue Motive für Sticker, T-Shirts und Co. Anregungen könnt ihr gerne im IRC #openlab oder per Mail loswerden!

Cheers! (curtisanne)

GRODEN Aftermath

Das GRODEN ’19 liegt nun ein wenig zurück und zu dem sich langsam ankündenden Ende des Sommers, ist es schön, das vergangene OLA-Camp noch einmal revue passieren zu lassen.

krobin hat dazu einen sehr schönen Text verfasst, der das Wochenende bei Neuburg gut widerspiegelt:

“Nachdem ich mich langsam vom GRODEN19 erhohlt habe und wieder im Alltag
angekommen bin, wollte ich in großer Vorfreude auf das GRODEN20 noch ein
paar Erzählungen, Gedanken und Danksagungen loswerden.

Ich hatte ein super gute Zeit auf unserem GRODEN, es war eine wirklich
nette Runde von Menschen: kooperativ, offen, gut gelaunt, freundlich. :)

Das Wetter war gut und die Getränke kalt. Es gab (gefühlt, vermutlich
auch praktisch) immer etwas gutes zu Essen, das Chili von Thomas war
aber leider am ersten Abend schon ziemlich schnell aufgegessen. Die
Chaosvermittlung war mit vor Ort um Bierbestellungen krisensicher zu
ermöglichen. Sie hatten neben den Feldtelefonen auch den Wirtshaus Franz
[1] dabei.

Schon recht bald haben wir den mobilen Steg entankert und zu OLA-Island
erklärt. Das Wasser im See war warm und klar – entsprechend viel wurde
gebadet. Die Anwohner waren zu etwa gleichen Teilen irritiert und
begeistert von unserer Idee, den Steg zur Insel zu machen. “Voa oich had
das noch keina gemacht”. Auch dem Joshofener Arschbombemtournier hat sie genügt. %)

Am Samstag haben wir vormittags, nach dem Frühstück, Workshopideen
gesammelt und auch einige über den Tag abgehalten. Die
Amateurfunkstation war rege in Nutzung, während das C3VVOC für VVaffeln gesorgt hat.

Am Abend hatten wir einige Tagesbesucher aus Nürnberg, Ingolstadt,
dem Augsburger Land usw. Beim Grillen und Stockbrot backen mit Tschunk
waren an die 42 Leute da.

Obwohl der Platz dieses Jahr wirklich sehr schön war, könnten wir beim
nächsten Jahr auch sehen, ob wir vielleicht ein paar Fahrzeuge auf das
Gelände stellen dürfen. Diesmal haben 5 Menschen in Autos/Campern
geschlafen, auch ein “Golf 6 als Need-For-Speed-CAN-Game-Controller”
durfte nicht aufs Gelände.

Dennoch: Ich freue mich auf ein GRODEN20!

[1] https://www.youtube.com/watch?v=L_6C-HmAheY

GRODEN ’19

Kommt mit campen!

Es ist wieder soweit: Vom 30. August bis 1. September findet unser diesjähriges Camp statt. Diesmal schlagen wir die Zelte auf dem Jugendzeltplatz Joshofen in der Nähe von Neuburg an der Donau auf, um gemeinsam ein spannendes und kreatives Wochenende zu verbringen.

Dafür wäre es schön, wenn die/der eine oder andere ein wenig zum Programm beisteuert, sei es in Form eines Talks, Workshops oder der generellen Orga! Keine falsche Scheu und reicht ein, was euch bewegt!

Alle weiteren Infos findet ihr auch auf der Webseite des Camps.

Oder wenn euch die Beschreibung jetzt schon zur Anmeldung motiviert hat, meldet euch doch gleich an!

Wir freuen uns auf euch!

Löt- und Programmierworkshop im Lab

Das OpenLab verastaltet am 13.07.2019 ab 15 Uhr einen Löt- und Programmierworkshop für alle Lötanfänger und AVR/Mikrocontroller-Interessierte.

Wir haben einen Bausatz nach dem Prinzip des Simon-Says Spiels entwickelt: 4 LEDs leuchten in zufälliger Reihenfolge auf, diese muss mit zugehörigen 4 Tastern reproduziert werden. Die Kette an zu merkenden LEDs wird immer um eins länger, bis man einen Fehler macht.
Inklusive Fail- und Level-Up-Sounds über einen Piezo!

Anschließend werden wir die Mikrocontroller-Software auseinander nehmen und nachvollziehen, wie das Spiel programmiert ist.
Wer will, kann dann auch gleich tiefer ins die AVR-Welt einsteigen, Bugs fixen oder eigene Versionen des Spiels programmieren :)

Kosten des Workshops: 5€ (Selbstkosten)
Lötequipment wird gestellt, zum Programmieren am besten ein eigenes Notebook mitbringen.
Wer einen eigenen Programmer haben will, bitte selbst bestellen: https://www.fischl.de/usbasp/

Bitte kurze Anmeldung (Mail ans Lab), damit wir planen können. Thanks & happy hacking :)

Gemeinsam Feinstaub messen

Am 13. März 2019 von 18-22 Uhr findet im OpenLab gemeinsam mit dem KIT Karlsruhe ein Workshop statt, in dem Luftqualitäts-Sensoren gebastelt werden können.

Eine vorherige Anmeldung ist notwendig!

Klassisch wird Feinstaub in Städten an wenigen genauen Mess-Stationen gravimetrisch bestimmt. Dazu wird die Luft über 24 Stunden durch einen Filter gesaugt, auf dem sich die Partikel sammeln. Nach einigen Tagen werden die Filter gesammelt, gewogen und der Feinstaub bestimmt. Zusätzlich kann Feinstaub “in Echtzeit”, z.B. mit optischen Methoden gemessen werden. Genaue Messgeräte sind auch hier groß und teuer und deshalb an wenigen Stellen zu finden.

Um Feinstaub flächendeckend erfassen zu können werden zunehmend auch sogenannte low-cost Sensoren eingesetzt. Mit einfachen Technologien können interessierte Bürger und Bürgerinnen selbst diese Feinstaub-Sensoren betreiben. Solche Citizen Science Ansätze wurden und werden z.B. in den Projekten luftdaten.info, HackAir oder senseBox verfolgt, in denen Bürger insgesamt tausende low-cost Sensoren in Städten verteilt haben. In Stuttgart ist so beispielsweise auf Initiative des dortigen OK Labs ein dichtes Messnetz enstanden.Ein Nachteil dieser low-cost Sensoren ist aber, dass sie unter bestimmten Bedingungen leider nicht sehr genau sind und dass ohne Referenzmessungen eine wissenschaftliche Validierung der Datenqualität nicht ohne weiteres möglich ist. Im Forschungsprojekt SmartAQnet wird daher der Ansatz verfolgt, low-cost-Sensoren mit verteilten Referenzgeräten zu kombinieren und durch die gewonnenen Daten wissenschaftliche Erkenntnisse zu neuen Messnetzwerken zu gewinnen. Dazu wird ein prototypisches Luftqualitätsnetzwerk am Modellstandort Augsburg aufgebaut und evaluiert.

Power (almost) everything!

Viele Projekte die wir im OpenLab machen brauchen eine mobile Stromversorgung. Deshalb wollen wir uns nun regelmäßig treffen und uns unsere Powerpacks selbst bauen. Dafür werden wir die 18650er Lithium Akkuzellen verwenden. Diese zeichnen sich durch eine hervorragende Energiedichte bei ihrer Größe aus und sind einfach zu beschaffen. Diese sind nämlich in vielen Geräten zu finden. Von der elektrischen Zahnbürste über E-Zigarette und Powerbank bis hin zu Elektrowerkzeug, E-Bikes und Elektroautos. Eine einfache Möglichkeit an diese Zellen zu kommen ist das Upcycling von Laptopakkus. Dazu haben wir hier einen Wiki Artikel verfasst.

https://wiki.openlab-augsburg.de/18650

Elf. Nummer 11. Der Elfte. 3D Druckerkurs. Im Lab. Im Februar.

Wir haben immer noch nicht genug 3D Drucker im Land. Mit dem letzten Kurs haben wir zwar die 50 geknackt! Das genügt uns aber nicht.

Der nächste Kurs startet am Samstag, den 23. Februar 2019. In gemütlicher Atmosphäre werden bis zu 6 original Prusa MK3 aufgebaut. Vor der Bauphase gibt’s einen Vortrag zur Einführung in die Welt der Reprap-3D Drucker. Die Bauphase selbst wird von erfahrenen Betreuern begleitet.

Vor dem Einschalten gibt’s noch eine Einweisung in die Software und nach dem Kalibrieren können die ersten Gegenstände gedruckt werden:

Wenn auch aus dir ein erfolgreicher Plastikschmelzer werden soll – super! Die Anmeldung zum Kurs und weitere Details findest du hier.

Es spielt keine Rolle, ob du ein Einzelkämpfer oder ein Teil eines Bau-Team bist. Wir haben genügend Platz für alle. Wir hatten schon mehrfach Vater Sohn/Tochter oder Lehrer/Schüler Teams am Start.

Du brauchst kein Vorwissen. Es muss nichts gelötet, gefeilt oder gebohrt werden. Etwas handwerkliches Geschick ist von Vorteil. Wer Englisch beherrscht tut sich leichter, die Bauanleitung ist aber auch (online) in Deutsch verfügbar. Wer mag, kann sie sich schon mal hier durchblättern.

Die Betreuer Adrian, Andy, Peter und Stefan freuen sich auf zahlreiche Teilnahme. Wir sehen uns im Lab!

24.000,- Euro

Seit April 2016 werden im OpenLab die originalen Prusa i3 Drucker gebaut. Wir kaufen die Bausätze bei Prusa in Prag und bauen sie während der Workshops an einem Wochenende zusammen. Der Gesamtumsatz ist inzwischen auf über 24.000,- Euro gestiegen. Dabei kamen 29 funktionsfähige Drucker aus dem Lab. Zusammen mit den nicht-Prusa-Druckern, die wir vor April 2016 gebaut haben, wären es fast 50 3D-Drucker! Weiterlesen →

Aufgrund populärer Nachfrage: Die F-Bomb

Die Original F-Bomb aus dem OpenLab Augsburg!

Wir wurden häufig gefragt wie man uns gerade unterstützen kann. Und weil wir das total toll finden wie viele Leute uns ihre Hilfe angeboten haben, wollen wir auch etwas zurück geben. Deshalb kannst du das OpenLab unterstützen indem du dir eine eigene F-Bomb holst!

Entweder über unser Bestellformular (Überweisung) oder über Paypal:

Eine F-Bomb für 23€:

2 F-Bombs für 42€:

PS: Natürlich gibts auf Thingiverse nun das gefragte Modell der F-Bomb zum selber drucken.
Videoanleitung dazu auf Youtube.

Und warum gibt’s die F-Bomb überhaupt? total1ty klärt auf.