Bericht vom 1. Lojban-Abend

lojban

Diesen Dienstag trafen wir uns zum ersten Mal, um gemeinsam Lojban zu lernen.

Lojban ist eine konstruierte Sprache, die möglichst eindeutig und logisch aufgebaut ist, um das Lernen und Verwenden einfach zu machen. Alle Anwesden waren sehr begeistern von der Einfachheit der Regeln.

Als autodidaktische Lerngruppe benutzen wir Tutoriale und Referenzen von der offiziellen Seite und versuchen, gemeinsam Beispiele zu bilden und uns gegenseitig zu korrigieren. Hilfreich ist auch der Grammatikparser, der einem immer zeigt, ob ein Text grammatikalisch korrekt ist.

Zuerst machten wir uns mit der Aussprache der Wörter vertraut, die (vor allem für Deutsche) erstaunlich einfach gehalten ist. So werden z.B. alle Vokale ausgesprochen wie im deutschen, unnötige Konsonanten wie q oder w fallen weg und jedes Wort wird genau so betont, wie es auch geschrieben wird (siehe auch den Wikipediaartikel). Bald konnten wir unsere cmevla („schmewla“), unsere Namen buchstabieren.

Wir bekamen auch einen kleinen Einblick in die cnima’o („schnimaho“), die sogennanten Attitudinals. Diese sind quasi ausgesprochene Emoticons und können beliebig kombiniert werden. So bedeutet z.B. „.ui“ „glücklich sein, Freude“, und mit der Verneinung „nai“ wird daraus „.uinai“, „unglücklich sein”. Ob sie sich in der Praxis auszahlt, wird sich noch zeigen. :)

Nächstes Mal, am 1.12.2015 wollen wir mit dem Crash-Kurs durchstarten, und jeder ist herzlich dazu eingeladen. Weitere Informationen zu gegebener Zeit auf der Mailingliste des OpenLab.

la ritcis.
la dominik.
la fau.er.es.
la profpatc.

3 Kommentare

    • Omni übersetze: Es bedeutet so viel wie “Bitte vergesst nicht, dass der Crash Course noch nicht bereit/fertig ist”

      @gleki: We will keep that in mind. From the length of it, we can definitely use the first chapters, right?