Präzision im Mini-Format

Zum gestrigen 3D-Drucker Abend hat Philipp seinen mini I3 mitgebracht. Schon im März diesen Jahres zeigte er sich der Öffentlichkeit an unserem Stand am Linux-Infotag 2014. Der mini I3 kann mit seinem Bauvolumen von 10x10x10cm zwar nicht mit den Großen mithalten, seine uneingeschränkte Mobilität macht das aber locker wett. Im handlichen Koffer verstaut, kann er überall hin mitgenommen werden und reicht für die allermeisten Druck-Notfälle locker aus.

Allerdings druckte er nicht ganz maßhaltig. Die gedruckten Testobjekte hatten wenige Zehntel Millimeter Abweichung in X- und Y-Richtung. Diesem Fehler galt es gestern auf die Spur zu kommen.

Nachdem ein beschädigter Kontakt am X-Endschalter repariert wurde, konnten die ersten Test-Würfel mit 10mm Kantenlänge gedruckt werden. Nach jedem Druck veränderte Philipp die für die Ungenauigkeit in Frage kommenden Parameter in der Firmware ein wenig und konnte sich so der angestrebten Druckgenauigkeit annähern.

Währenddessen entwarf Johannes für sein [tja was tun denn die vielen Taster …?] eine Abdeckung und druckte auch gleich ein paar Prototypen auf dem Prusarotti.

Stephan gelang es nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch, eine CAD-Software auf einem Lab-Rechner zu installieren und zum Laufen zu bekommen. Leider ist Creo Elements/Direct nicht für alle Plattformen erhältlich, was die Verwendbarkeit im Lab ziemlich einschränkt. Nach dem FreeCAD Workshop vom August dürfte sich bald ein weiterer Workshop anbieten, der Alternativen zu FreeCAD behandelt.

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